SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen besiegen im Test Rostock nach Rückstand mit 3:1.

Erzielte nach einem 70-Meter-Solo das 2:1: Fabian Greilinger. 

Die Löwen sind für den Start ins Pflichtspieljahr 2022 gerüstet. Gegen Zweitligist F.C. Hansa Rostock gab es einen 3:1-Erfolg im türkischen Belek. John Verhoek hatte die Hanseaten nach der Pause in Führung gebracht (50.), doch Stefan Lex (55.), Fabian Greilinger (57.) und Marcel Bär (67.) konterten zum Endstand.

Personal: Verletzungsbedingt musste Trainer Michael Köllner vor dem Restrundenstart auf Daniel Wein (Fußverletzung) und Kevin Goden (Corona-Kontakt-Person), die beide nicht mit ins Trainingslager gereist waren, verzichten. Ebenso standen Niklas Lang und Merveille Biankadi, die beide aus einer Verletzung kamen, nicht im Kader.

Das Spiel bei Löwen-TV zum Nachschauen >>

Spielbericht: Bei optimalen Temperaturen von 17 Grad und Top-Bedingungen pfiff Schiedsrichter Berkan Cetin die Partie an. Für Hansa war es auch das erste Testspiele, da zwei Tage zuvor das Spiel gegen Waldhof Mannheim wegen Corona-Fälle beim Gegner abgesagt werden musste. Erstmals gefährlich wurde es nach einem Patzer des Rostocker Keepers Markus Kolke, der eine Rückgabe nicht richtig erwischte, aber Marcel Bär konnte kein Kapital daraus schlagen (4.). In den ersten fünf Minuten hatten die Löwen bereits drei Ecken. Die dritte von rechts durch Stefan Lex konnte Semi Belkahia aber per Kopf nicht aufs Tor drücken (5.). Auf der anderen Seite traf John Verhoek aus spitzem Winkel nur das Außennetz (6.). Ein Schuss aus 24 Metern von Lex wurde zur Ecke geblockt (10.). Den anschließenden Eckball von Richy Neudecker verlängert Lex, Kolke faustete zu kurz, Dennis Dressel nahm die Kugel halblinks direkt aus der Luft, aber zielte deutlich über den Querbalken (11.). Im Gegenzug dribbelte sich Streli Mamba auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe konnte Belkahia aber zur Ecke klären (12.). Kurz danach brachte Calogero Rizzuto von links den Ball in die Mitte, aber erneut konnte Belkahia klären. Die anschließend Ecke von rechts flankte Simon Rhein in die Mitte, Damian Roßbach stieg am höchsten, doch Marco Hiller entschärfte den Kopfball mit einem Wahnsinnsreflex auf der Linie (15.). Erneut war es Roßbach, der nach einer Rhein-Ecke zum Kopfball kam, aber am Tor vorbeizielte (27.). Ein 20-Meter-Freistoß von Rizzuto wurde durch die Mauer zur Ecke abgefälscht (35.). In der 37. Minute gab’s mal wieder einen gefährlichen Angriff von den Löwen, aber Yannick Deichmann fand mit seiner Hereingabe von rechts keinen Mitspieler. Die Rostocker klärten die Situation zur Ecke. Ein Distanzschuss von Rizzuto aus halblinker Position schrammte knapp am langen Eck vorbei (40.). In der 45. Minute Halbfeld klärte Phillipp Steinhart einen Freistoß von Rhein aus dem rechten vor Roßbach zur Ecke (45.). Kurz danach war Pause in einem Spiel, bei dem man beiden Teams die schweren Beine des Trainingslagers anmerkte.

STIMMEN Köllner: „Nach dem Gegentor haben wir fantastisch gespielt!“

Kalt erwischt wurde die Löwen-Defensive in der 50. Minute. Einen Freistoß aus dem linken Halbfeld von Rhein konnte Belkahia vor dem einlaufenden Verhoek nicht richtig klären. Dadurch kam Hiller auch nicht an die Kugel. Der Niederländer dagegen schon, schob aus fünf Metern unbedrängt zum 1:0 ins kurze Ecke ein. Die Antwort folgte prompt. Der kurz zuvor eingewechselte Keanu Staude schickte Lex, der lief alleine auf Kolke zu, tunnelte den Hansa-Keeper zum 1:1 (55.). Es kam aber noch besser. Fabian Greilinger lief mit dem Ball aus der eigenen Hälfte los, wurde nicht angegriffen, weil Staude geschickt ihm den Weg freimachte, zog dann halblinks aus 20 Metern ab und traf genau ins rechte untere Eck zum 2:1 (57.). In der 63. Minute bediente Staude den rechts mitgelaufenen Deichmann, der zog nach innen, legte sich die Kugel vom rechten auf den linken Fuß, aber dem Abschluss aus 14 Metern fehlte die Wucht, um Kolke vor Probleme zu stellen. Drei Minuten später musste Hiller wieder seine Klasse zeigen, um den 13-Meter-Schuss von Kevin Schumacher zu entschärfen (66.). Im Gegenzug erzielte Marcel Bär das 3:1. Deichmann hatte von rechts nach innen gepasst, Thomas Meißner kam einen Schritt zu spät, so dass Bär ins einem Rücken an den Ball kam und aus 14 Metern ins rechte untere Eck traf (67.). Ein Distanzschuss von Erik Tallig ging nur knapp über die Querlatte (69.). Danach war die Luft raus. Rostock stand wieder kompakter, um weitere Kontertore zu verhindern. Die Löwen waren mit dem Ergebnis zufrieden. Das gab 1860-Trainer Michael Köllner nochmals die Möglichkeit, auch das dritte Wechselfenster zu einem Doppelwechsel zu nutzen. Der lange verletzt Lorenz Knöferl durfte ran und auch U18-Nationalspieler Leandro Morgalla. In der 88. Minute musste Hiller nochmals eingreifen. Erst wehrte er einen verdeckten Schuss von Benno Dietze von der Strafraumkante ab, auch den Nachschuss von Theo Gunnar Martens parierte der Keeper (88.). Am Ende bezwangen die Sechzger Zweitligist F.C. Hansa mit 3:1, sind gut auf den Ligastart am 15. Januar 2022 im Grünwalder Stadion gegen den SV Wehen Wiesbaden vorbereitet.

STENOGRAMM, Testspiel, 07.01.2022, 12.30 Uhr (dt. Zeit)

TSV 1860 München – F.C. Hansa Rostock 3:1 (0:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 27 Belkahia 6 Salger, 36 Steinhart –25 Willsch, 14 Dressel, 20 Deichmann, 11 Greilinger – 31 Neudecker – 7 Lex, 15 Bär.
Ersatz: 12 Szekely, 40 Kretzschmar (beide Tor) – 5 Moll, 8 Tallig, 18 Knöferl, 21 Ngounou Djayo, 22 Linsbichler, 23 Staude, 28 Mannhardt, 30 Cocic, 32 Gresler, 34 Freitag, 39 Morgalla.

FCH: 1 Kolke (Tor) – 7 Neidhart, 25 Meißner, 4 Roßbach – 10 Duljevic, 34 Fröde, 5 Rhein, 27 Rizzuto – 11 Mamba, 13 Schumacher – 18 Verhoek.
Ersatz: 30 Voll (Tor) – 26 Dietze, 29 Stepansev, 31 Ruschke, 33 Martens.

Wechsel: Moll für Willsch (54.), Staude für Neudecker (54.), Tallig für Dressel (64.), Linsbichler für Lex (64.), Knöferl für Bär (83.), Morgalla für Greilinger (83.) – Ruschke für Mamba (71.), Martens für Rizzuto (71.), Stepansev für Schumacher (87.), Dietze für Duljevic (87.).

Tore: 0:1 Verhoek (50.), 1:1 Lex (55.), 2:1 Greilinger (57.), 3:1 Bär (67.).
Gelbe Karte: –.
Zuschauer: 200 in der Gloria Sports Arena Belek/Türkei.
Schiedsrichter: Berkan Cetin; Assistenten: Serdar Soydan, Serhat Sagır. Vierter Offizieller: Ramazan Doganay.

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