SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen unterliegen Türkgücü im Stadtduell mit 1:2.

Marcel Bär und die Löwen taten sich äußerst schwer gegen die gut gestaffelte Abwehr von Türkgücü München. 

Nach sechs Spielen ohne Niederlage riss ausgerechnet im Stadtduell gegen Türkgücü die Serie. Ein sehenswerter Seitfallzieher von der Strafraumkante brachte die Gastgeber durch Eric Hottmann in der 77. Minute in Front. Sercan Sararer erhöhte mit einem zweifelhaften Foulelfmeter auf 2:0 (86.), ehe Richy Neudecker in der Schlussminute nochmals verkürzen konnte (90.). Zu mehr als dem Anschlusstreffer zum 1:2-Endstand reichte es aber nicht.

Personal: Trainer Michael Köllner musste im Spiel bei Türkgücü München verletzt oder erkrankt auf Daniel Wein (Fußverletzung), Keanu Staude (Herzmuskelentzündung), Nathan Wicht (Aufbautraining) und Marius Willsch (Patellasehnenverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Johann Ngonou Djayo, Milos Cocic und Alex Freitag. In der Startelf gab es im Vergleich zum Auswärtsspiel beim SV Meppen (1:1) nur eine Änderung: Kevin Goden rückte für Erik Tallig ins Team.

STIMMEN Köllners nach der Niederlage: „Wir waren technisch zu schlecht!“

Spielverlauf: Erstmals gefährlich wurde es in der 6. Minute vorm Löwen-Tor, als Moritz Römling von der linken Seite im Strafraum flanken konnte, aber keinen Abnehmer im Zentrum fand. Die Sechzger taten sich gegen gut gestaffelte Gastgeber schwer, kamen nur selten in die gegnerische Hälfte. Fast aus dem Nichts ein Distanzschuss von Yannick Deichmann, der einen Abpraller aus 21 Metern direkt nahm. Seinen Abschluss lenkte Franco Flückiger um den rechten Pfosten (22.). Drei Minuten später sah Marcel Bär den Türkgücü-Keeper etwas zu weit vor seinem Tor. Aus 25 Metern zog er direkt ab, zielte aber über den Querbalken (25.). Glück hatten die Löwen in der 29. Minute. Albion Vrenezi kam über rechts, flankte aber nicht, sondern zog an Quirin Moll vorbei nach innen und schloss mit links ab. Sein Schrägschuss aus zwölf Metern ging knapp am langen Eck vorbei. Nach einer Balleroberung von Dennis Dressel am Mittelkreis versuchte es Richy Neudecker aus 40 Metern mit einem Heber, doch im Gegensatz zum Wochenende in Meppen traf er diesmal nicht aufs Tor (45.). In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit gab’s nochmals eine Halbchance. Ein weiter Einwurf von Kevin Goden wurde abgewehrt, Dressels Schuss von der Strafraumkante geblockt, die Kugel sprang Deichmann vor die Füße, der halbrechts aus 20 Metern mit links abzog, aber knapp neben den linken Pfosten zielte (45.+1). Danach war Pause nach niveauarmen 45 Minuten.

Ein Freistoß etwa sechs Meter vorm linken Strafraumeck drehte Moritz Kuhn mit rechts Richtung Tor, Marco Hiller ließ den Ball passieren, der knapp am rechten Pfosten vorbei ins Tor-Aus schrammte (47.). In der 51. Minute legte Philip Türpitz im Strafraum auf Vrenezi ab, der kam halblinks aus neun Metern zum Abschluss, traf aber nur das Außennetz. Nach Zuspiel von Bär auf der rechten Flanke ging Goden mit Tempo in den Strafraum, zog aus zehn Metern ab, Flückiger wehrte den Schuss ab, bekam die Kugel im Nachfassen vor dem einschussbereiten Stefan Lex zu fassen (54.). Nach Zuspiel von Neudecker kam Lex mit rechts im Strafraum zum Abschluss, aber dem Schuss fehlte die Härte, um den Schlussmann von Türkgücü vor ernsthafte Probleme zu stellen (60.). Türpitz nahm in der 64. Minute am rechten Strafraumeck ein Zuspiel per Dropkick, doch Hiller war zur Stelle, nahm die Kugel sicher auf. Einen Freistoß kurz vorm linken Strafraumeck drehte Neudecker vors Tor, doch Alexander Sorge klärt per Kopf vor dem eingelaufenen Phillipp Steinhart (73.). In der 77. Minute bekamen die Löwen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Eric Hottmann nahm einen Querschläger von Steinhart mit dem Rücken zum Tor aus der Luft, traf aus 16 Metern per Seitfallzieher zum 1:0. Der Treffer spielte Türkgücü nun endgültig in die Karten gegen einfallslose Sechzger. Andreas Heraf bracht noch zwei Defensivkräfte für die Schlussphase, rührte Beton an. Nach einem Eckball von links durch Neudecker kam Dressel am zweiten Pfosten zum Abschluss, doch sein Schuss wehrte Flückiger mit dem Fuß ab (84.). Im Gegenzug kam Irving an der Strafraumkante zum Schuss, Hiller wehrte den Ball zur Seite ab, Hottmann kam im Zweikampf mit Niklas Lang zu Fall, Schiedsrichter Richard Hempel pfiff sofort Elfmeter. Sercan Sararer lief an, schickte Hiller ins falsche Eck und traf zum 2:0 (85.). In der Schlussminute machte es Neudecker nochmals spannend. Er dribbelte in den Strafraum, kam im Fallen zum Abschluss und traf zum 1:2 ins linke untere Eck (90.). Zu spät trotz vierminütiger Nachspielzeit. Die Löwen-Serie von sechs Spielen ohne Niederlage war gerissen!

STENOGRAMM, Nachholspiel 22. Spieltag, 16.02.2022, 18.60 Uhr

Türkgücü München – 1860 München 2:1 (0:0)

TGM: 26 Flückiger (Tor) – 23 Kuhn, 13 Sorge, 15 Chato, 3 Römling – 17 Rieder, 37 Gorzel –22 Karweina, 16 Jakobi, 9 Vrenezi – 21 Knöll.
Ersatz: 1 Vollath (Tor) – 6 Irving, 7 Mickels, 10 Sararer, 20 Türpitz, 24 Hottmann, 30 Scepanik.

1860: 1 Hiller (Tor) – 3 Lang, 27 Belkahia, 5 Moll – 16 Goden, 20 Deichmann, 14 Dressel, 36 Steinhart – 31 Neudecker – 15 Bär, 7 Lex.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 6 Salger, 8 Tallig, 11 Greilinger, 19 Biankadi, 22 Linsbichler, 28 Mannhardt, 32 Gresler, 39 Morgalla.

Wechsel: Türpitz für Knöll (46.), Sararer für Römling (63.), Hottmann für Vrenezi (70.), Scepanik für Karweina (80.), Irving für Jacobi (80.) – Tallig für Moll (46.), Linsbichler für Goden (70.), Greilinger für Steinhart (79.).

Tore: 1:0 Hottmann (77.), 2:0 Sararer (85., Foulelfmeter), 1:2 Neudecker (90.).
Gelbe Karten: Gorzel – Salger.
Zuschauer: 8.503 im Olympiastadion München.
Schiedsrichter: Richard Hempel (Großnaundorf); Assistenten: Johannes Schipke (Landsberg-Queis), Christian Allwardt (Kritzmow).

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