SECHZIGMÜNCHEN.
 

Das Ende einer perfekten Woche: 2:0 Sieg über den Sportclub Verl.

Nur fliegen ist schöner: Marcel Bär erzielte mit seinem 13. Saisontreffer das 2:0. Erster Gratulant Stefan Lex. 

Die Löwen beendeten die Sechs-Tage-Woche mit dem dritten Sieg im dritten Spiel. Zu Beginn der Partie hatte auch der Sportclub Verl seine Chancen. Doch nach dem Doppelschlag durch Merveille Biankadi (26.) und Marcel Bär (30.) kamen die Sechzger immer besser in Fahrt, feierten einen ungefährdeten 2:0-Sieg und rückten vorübergehend auf den 6. Tabellenplatz vor.

Personal: Trainer Michael Köllner musste gegen Verl auf Niklas Lang (Brustbeinverletzung), Daniel Wein (Fußverletzung), Keanu Staude (Herzmuskelentzündung), Nathan Wicht (Aufbautraining) und Marius Willsch (Aufbautraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl, Johann Ngonou Djayo und Milos Cocic. In der Startelf gab es im Vergleich zum 2:1-Erfolg im Nachholspiel gegen Kaiserslautern nur eine Veränderung: Dennis Dressel erhielt eine Verschnaufpause, für ihn kehrte Richy Neudecker nach seiner Sperre in der Startelf zurück.

STIMMEN Köllner lobt Comeback-Qualität: „Ich habe nie an der Mannschaft gezweifelt!“

Spielverlauf: Die erste gefährliche Szene des Spiels hatten die Gäste, nachdem sich Cyrill Akono im Rücken von Stephan Salger weggestohlen hatte, die Hereingabe von rechts durch Vinko Sapina auch erreichte, aber aus kurzer Distanz übers 1860-Tor schoss (3.). Der Sportclub versteckte sich keineswegs, wenngleich die Löwen wesentlich mehr Ballbesitz hatten. Nach einem Lauf über den rechten Flügel passte Erik Tallig von der Grundlinie an den ersten Pfosten auf Marcel Bär, der mit der Hacke versuchte, den Ball aufs Tor zu bringen, was ihm aber nicht gelang (10.). Akono war es in der 16. Minute, der Marco Hiller mit einem Drehschuss aus 14 Metern prüfte. Ein Schuss von Quirin Moll nach Tallig-Zuspiel aus 22 Metern aus halbrechter Position senkte sich gefährlich aufs linke Eck. SCV-Torhüter Niclas Thiede lenkte den Ball um den Pfosten (20.). Im Anschluss an eine Ecke kam Tallig aus dem Rückraum zum Abschluss, sein Schuss aus 23 Metern ging aber deutlich links am Tor vorbei (25.). Kurz danach lag der Ball im Tor. Nach einer Flanke von rechts durch Yannik Deichmann stand Merveille Biankadi in der Mitte völlig blank, nahm die Hereingabe aus der Luft per Scherenschlag aus zehn Metern und traf zum 1:0 ins linke Eck (26.). Kurz danach eine ähnlich Situation. Diesmal hatte Marcel Bär von der rechten Grundlinie geflankt, aber Christopher Lannert klärte vor Stefan Lex zur Ecke (28.). In der 30. Minute das 2:0. Nach einer Ecke der Gäste kam Richy Neudecker am eigenen Strafraum an den Ball, er wollte den an der Mittellinie lauernden Bär auf die Reise schicken, doch sein Zuspiel wurde geblockt. Biankadi schaltete am schnellsten, drosch den Abpraller sofort nach vorne, Bär der hinter der Mittellinie gestartet war, lief frei auf Thiede zu, traf im Sechzehner hoch ins lange rechte Eck. Es war der 13. Saisontreffer des Torjägers. Eine Hereingabe von rechts durch Tallig nahm Neudecker in der 39. Minute halbrechts aus zwölf Metern direkt, hatte aber etwas zu viel Rücklage und schoss übers Tor. Kurz vor der Pause die Riesenchance für Verl, auf 1:2 zu verkürzen. Sapina hatte überraschend zu Akono durchgesteckt, der frei auf Hiller zulief, ihn umkurven wollte. Doch er hatte die Rechnung nicht mit dem Löwen-Keeper gemacht, der mit dem Fuß die Kugel weggrätschte (45.). Das war die letzte Aktion in der 1. Halbzeit.

Was für eine Chance kurz nach Wiederanpfiff. Belkahia hatte auf den vollkommen in der Mitte freistehenden Bär gepasst, der lief alleine auf Thiede zu, scheiterte aber an dem glänzend reagierenden Keeper. Den Abpraller setzte Lex über das leere Tor (47.). Ein 26-Meter-Freistoß brachte Neudecker flach aufs Tor, Thiede hat mit dem Schuss aber keine Probleme (52.). Ein Hammerschuss des eingewechselten Lukas Petkov ging in der 58. Minute nur knapp am rechten Pfosten des 1860-Tores vorbei. Eine verunglückte Faustabwehr von Hiller fiel Nico Ochojski vor die Füße, der brauchte aber zu lange zum Abschluss, sodass der Schuss vom Elfmeterpunkt geblockt werden konnte (64.). Im Gegenzug legte Biankadi für Bär auf, der aus 18 Metern in zentraler Position direkt abzog, aber knapp über den Querbalken zielte (65.). Ein 20-Meter-Schuss von Joel Grodowski kam zu zentral, stellte Hiller vor keinerlei Probleme (78.). Die Löwen riskierten mit dem Zwei-Tore-Vorsprung in der Schlussphase nicht mehr viel, ließen die letzte Konsequenz im Spiel nach vorne vermissen, was aber in Anbetracht des dritten Spiels in sechs Tagen auch nicht verwunderlich war. Mit der optimalen Ausbeute von neun Punkten aus der Englischen Woche manövrierten sich die Sechzger wieder ins obere Tabellendrittel.

STENOGRAMM, 29. Spieltag, 04.03.2022, 18.60 Uhr

1860 München – SC Verl 1924 2:0 (2:0)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 19 Biankadi, 31 Neudecker, 7 Lex – 15 Bär.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 14 Dressel, 16 Goden, 22 Linsbichler, 28 Mannhardt, 32 Gresler, 34 Freitag, 39 Morgalla.

SCV: 40 Thiede (Tor) – 24 Lannert, 22 Berzel, 6 Pernot, 20 Stellwagen – 25 Sapina, 5 Baack, 8 Schwermann – 9 Rabihic, 14 Akono, 34 Putaro.
Ersatz: 32 Brüseke (Tor) – 3 Ezekwem, 7 Berlinski, 10 Grodowski, 11 Ochojski, 13 Koruk, 15 Lach, 21 Petkov, 30 Schikowski.

Wechsel: Goden für Neudecker (63.), Dressel für Lex (63.), Greilinger für Tallig (74.), Linsbichler für Bär (74.), Freitag für Biankadi (90.+2) – Petkov für Rabihic (46.), Ochojski für Stellwagen (46.), Grodowski für Baack (51.), Berlinski für Akono (72.).

Tore: 1:0 Biankadi (26.), 2:0 Bär (30.).
Gelbe Karten: Belkahia, Bär – Berzel.
Zuschauer: 7.500 im Grünwalder Stadion.
Schiedsrichter: Tom Bauer (Mainz); Assistenten: Christoph Rübe (Kassel), Felix Prigan (Deizisau).

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