SECHZIGMÜNCHEN.
 

Vierter Sieg in Folge: Löwen gewinnen bei Viktoria Berlin mit 2:0.

Marcel Bär verlud vom Elfmeterpunkt Viktoria-Keeper Julian Krahl und erzielte das 2:0 in der 20. Minute. 

Die Löwen feierten beim 2:0 bei Viktoria 1889 Berlin den vierten Sieg in Folge. Erik Tallig brachte sein Team bereits in der 3. Minute in Führung. Marcel Bär traf nach Foul an Stefan Lex per Elfmeter zum Endstand (21.). In der Folge vergaben die Sechzger viele Chancen, hätten weitaus höher gewinnen können. Einziger Wermutstropfen: Kapitän Stefan Lex sah seine 5. Gelbe Karte, wird im Spiel bei Waldhof Mannheim fehlen.

Personal: Trainer Michael Köllner musste in der Hauptstadt auf Niklas Lang (Trainingsrückstand nach Brustbeinverletzung), Daniel Wein (Fußverletzung), Johann Ngonou Djayo (Knieproblem), Keanu Staude (Herzmuskelentzündung), Nathan Wicht (Aufbautraining) und Marius Willsch (Rehatraining) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schafften der dritte Torhüter György Szekely, Lorenz Knöferl und Milos Cocic. In der Startelf gab es im Vergleich zum Heimspiel gegen Verl (2:0) keine Veränderung.

STIMMEN Köllner zufrieden: „Wir sind extrem konzentriert in Berlin aufgetreten!“

Spielverlauf: In der 3. Minute gingen die Löwen mit dem ersten gefährlichen Angriff in Führung. Erik Taliig zog nach Zuspiel von Marcel Bär an der rechten Außenlinie in den Strafraum, ließ zwei Berliner stehen, seine Hereingabe fälschte Björn Jopek beim Klärungsversuch aufs kurze Eck ab, Torhüter Julian Krehl hatte sich aber bereits nach innen orientiert, kam nicht mehr an die Kugel ran. Es war Talligs erster Saisontreffer. Ein 18-Meter-Schuss von Christopher Theisen aus zentraler Position fälschte Semi Belkahia zur Ecke ab (10.). In der 12. Minute passte Phillipp Steinhart halblinks auf Stefan Lex, der legte von der Grundlinie zurück auf Merveille Biankadi, dessen Schuss aus acht Metern konnte jedoch geblockt werden (13.). Eine Direktabnahme halblinks an der Strafraumkante von Richy Neudecker nach Lex-Zuspiel ging weit übers Tor (16.). Im Gegenzug klärte Belkahia eine Hereingabe von links vor Kimmo Hovi am ersten Pfosten zur Ecke (17.). Ein 21-Meter-Freistoß aus dem Zentrum von Brooklyn Ezeh landete in der Mauer (19.). Im direkten Gegenzug brachte Lukas Pinckert im Strafraum Lex zu Fall, Schiedsrichter Timo Gerach zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt (20.). Marcel Bär lief an, täuschte Krahl und hämmerte die Kugel zum 2:0 unter die Querlatte (21.). Es war der 14. Treffer des Löwen-Torjägers. In der 24. Minute spielte Tallig Lex im Strafraum an, mit dem Rücken zum Tor zog er nach rechts, verfehlte dann aber mit seinem Drehschuss aus zehn Metern den linken Pfosten um Zentimeter. Auf der anderen Seite köpfte Pinckert eine Ecke von rechts durch Jopek am linken Kreuzeck vorbei (27.). Einen Freistoß vom rechten Strafraumeck zog Neudecker mit links direkt aufs Tor, Krahl ließ die Kugel nach vorne abprallen, aber die Löwen konnten daraus kein Kapital schlagen (29.). Ein Distanzschuss von Ezeh ging weit rechts am 1860-Tor vorbei (33.). Glück hatten die Löwen in der 36. Minute, als ein Schuss von Hovi nach Zuspiel von Enes Küc aus 14 Metern Marco Hiller über die Hände rutschte und knapp am langen Pfosten vorbeischrammte. Wenig später konterten die Sechzger in Überzahl, Neudecker hinterlief Steinhart, überflankte im Strafraum von links die Viktoria-Abwehr, doch Lex brachte die perfekte Hereingabe aus sieben Metern nicht aufs Tor (39.). Eine scharfe Freistoßflanke von links durch Lex köpfte der eingelaufene Stephan Salger am kurzen Eck vorbei (45.). Das war auch die letzte Aktion der 1. Halbzeit, in der die Sechzger das klar dominierende Team stellten.

In der 47. Minute hatte Biankadi nach Neudecker-Zuspiel das 3:0 auf dem Fuß. Sein Schuss aus elf Metern kam aber zu zentral, so dass Krahl per Fußabwehr klären konnte. Kurz danach setzte Belkahia einen Abschluss halblinks aus 15 Metern knapp übers kurze Kreuzeck (48.). Auf der Gegenseite kam der eingelaufene Pinckert nach Ezeh-Freistoßflanke zum Kopfball, konnte Hiller aber nicht überwinden (49.). Pinckert setzte sich in der 53. Minute auf der rechten Seite durch, seine flache Hereingabe fing jedoch Hiller ab. Eine Minute später konnte Tobias Gunte am Fünfmeterraum im letzten Moment den Abschluss von Lex verhindern (54.). Biankadi ließ in der 68. Minute den nächsten Hochkaräter liegen. Bär hatte sich den Ball am linken Flügel erlaufen, legte in die Mitte auf Biankadi, der aus zehn Metern zum Schuss kam, aber zu zentral abschloss, so dass Krahl abwehren konnte. Im Anschluss an die folgende Ecke kam Bär am Fünfmeterraum zum Kopfball, setzte die Kugel über den Querbalken (69.). Talligs Linksschuss aus 17 Metern faustete Krahl über die Latte (70.). In der 74. Minute kassierte Lex seine 5. Gelbe Karte. Nach einem Kontakt fiel er im Strafraum, Schiedsrichter Gerach wertete das als Schwalbe. Ärgerlich, weil der Kapitän damit im Auswärtsspiel bei Waldhof Mannheim fehlt. Einen gefährlicher Aufsetzer von Neudecker aus 21 Metern bekam Krahl in der 78. Minute zu fassen. Wenig später setzte Neudecker halblinks die Kugel aus elf Metern über den Querbalken (79.). Das einzige, was man den Sechzgern in dieser Partie vorwerfen musste: Sie wucherten mit ihren Chancen, hätten etwas fürs Torverhältnis tuen können. In der Schlussphase passierte nicht mehr viel. Die Löwen brachten die Führung ohne Probleme über die Zeit, hatten aber durch den eingewechselte Fabian Greilinger in der 90. Minute noch einer hundertprozentige Chance. Einen Distanzschuss von Kevin Goden ließ Krahl nach vorne abprallen, Greilinger setzte die Kugel aus acht Metern übers Tor. So blieb es beim 2:0.

STENOGRAMM, 30. Spieltag, 11.03.2022, 18.60 Uhr

FC Viktoria 1889 Berlin – 1860 München 0:2 (0:2)

BLN: 13 Krahl (Tor) – 29 Pinckert, 4 Lewald, 19 Gunte, 14 Ezeh – 8 Theisen, 25 Jopek – 7 Makreckis, 23 Seiffert – 34 Hovi, 10 Küc.
Ersatz: 1 Sprint (Tor) – 9 Benyamina, 11 Lucas Falcao, 16 Kapp, 17 Verkamp, 18 Evina, 28 Ogbaidze, 30 Menz, 31 Gambos, 37 Cvjetinovic.

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 27 Belkahia, 6 Salger, 36 Steinhart – 5 Moll – 8 Tallig, 19 Biankadi, 31 Neudecker, 7 Lex – 15 Bär.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 11 Greilinger, 14 Dressel, 16 Goden, 22 Linsbichler, 28 Mannhardt, 32 Gresler, 34 Freitag, 39 Morgalla.

Wechsel: Verkamp für Pinckert (56.), Menz für Küc (61.), Ogbaidze für Theisen (82.) – Dressel für Moll (78.), Greilinger für Lex (85.), Goden für Biankadi (85.), Morgalla für Bär (90.), Linsbichler für Deichmann (90.).

Tore: 0:1 Tallig (3.), 0:2 Bär (21., Foulelfmeter).
Gelbe Karten: Pinckert, Jopek, Ezeh – Lex, Dressel, Goden.
Zuschauer: 3.400 im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.
Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau/Pfalz); Assistenten: Tobias Endriß (Bad Ditzenbach), Felix Bickel (Wolfsburg).

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