SECHZIGMÜNCHEN.
 

Köllner zufrieden: „Wir sind extrem konzentriert in Berlin aufgetreten!“

Applaudierte den rund 2.000 Löwenfans unter den 3.400 Zuschauern im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark in Berlin: 1860-Trainer Michael Köllner. 

Über den verdienten Sieg für die Löwen gab es keine zwei Meinungen. Einziger Kritikpunkt: Die Chancenverwertung. Damit konnte 1860-Chefcoach Michael Köllner letztlich leben, während Viktoria-Trainer Farat Tokus durch das Gegentor in der 3. Minute seinen Spielplan früh über den Haufen geworfen sah.

„Wir sind sehr zufrieden, dass wir die Hürde Berlin genommen haben“, zeigte sich Löwen-Coach Michael Köllner erleichtert über den Auswärtserfolg. Der Gegner habe mit seinem neuen Trainer alles versucht, um zu verhindern, dass Sechzig die Punkte mit nach München nimmt. Der 52-Jährige sprach seiner Mannschaft ein Riesenkompliment aus, „weil wir von der 1. Minute an alles getan haben, extrem konzentriert aufgetreten sind und schon früh im Spiel auf die schnelle Entscheidung aus waren.“

Das frühe Tor von Erik Tallig in der 3. Minute habe den Löwen in die Karten gespielt. „Mit dem verwandelten Foulelfmeter durch Marcel Bär in der 20. Minute haben wir eigentlich schon die Weichen auf Sieg gestellt.“ Vor der Pause hätte man bei ein, zwei Umschaltmomenten im Mittelfeld nicht den Zugriff erwischt. „Dadurch kam Berlin zu Möglichkeiten.“

In der 2. Halbzeit zeigt sein Team dann eine richtig starke Leistung. „Wir haben dem Gegner keine Möglichkeiten mehr gestattet, haben selbst viele Chancen herausgespielt, waren dominant im Spiel.“ Den einzigen Vorwurf, den man seiner Mannschaft machen könne, sei die mangelnde Chancenverwertung. „Es hätte hier ein Kantersieg werden können. Nichtsdestotrotz: Wir wollten auf die Englische Woche, in der wir neun Punkte geholt haben, nochmals drei Punkte oben aufsetzen. Das ist uns gelungen. Die Mannschaft hat das Spiel und die Umstände super angenommen“, sprach er die schlechten Platzverhältnisse an. „Jetzt freuen wir uns auf eine lange Busfahrt nach Hause“, sagte der Oberpfälzer mit einem süffisanten Lächeln. „Dann geht’s nächste Woche bei Waldhof Mannheim weiter!“

SPIELBERICHT Vierter Sieg in Folge: Löwen gewinnen bei Viktoria Berlin mit 2:0.

Farat Toku, der neue Trainer von Viktoria Berlin, sah seine Elf schnell auf dem Boden der Tatsachen. „Wir hatten uns viel vorgenommen, bekommen dann in der 3. Minute ziemlich unglücklich das Gegentor.“ Dadurch sei es schwer geworden, den Plan umzusetzen. „Wir haben nicht aufgesteckt, hatten gute Szenen um die Box herum, aber in der Box nicht den Abschluss und die Effektivität, die man dort aufbringen muss, um ein Tor zu erzielen“, kritisierte der Coach. Der Elfmeter und das 0:2 sei der nächste Rückschlag gewesen. In der 2. Halbzeit sei es dann mit dem Rückstand und dem Gegenwind schwer gewesen, nochmals zum Anschluss zu kommen. München hätte klar und einfach gespielt. Seine Mannschaft hätte aber nie aufgesteckt. Nun hofft Toku auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler, um im Abstiegskampf wieder mehr Alternativen zu haben.

Torjäger Marcel Bär, der seinen 14. Saisontreffer erzielte, war alles andere als zufrieden mit der Effektivität. „Das soll jetzt nicht respektlos rüberkommen, aber in der 2. Halbzeit hätten wir noch vier, fünf Stück machen müssen.“ Doch das Wichtigste seien die drei Punkte, grämte er sich darüber nicht allzu sehr. „Wir haben jetzt vier Spiele in Folge gewonnen, fahren glücklich nach Hause.“ Trotz der Serie nimmt der 29-Jährige das Wort Aufstieg nicht in den Mund. „Wir wollen Spiele gewinnen, haben Spaß am Fußball, machen uns keinen Druck. So wollen wir weiterfahren, Woche für Woche unsere Leistung bringen und schauen, was am Ende passiert.“ Bär sprach von einer kontinuierlichen Leistungssteigerung. „Heute haben wir vielleicht nicht genug Tore gemacht, aber die Defensivleistung war sehr gut. Ich kann mich an keine Torchance des Gegners in der 2. Halbzeit erinnern. Das ist der Weg. Es macht Mega-Spaß, mit der Mannschaft auf dem Platz zu stehen und Spiele zu gewinnen.“

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