SECHZIGMÜNCHEN.
 

Löwen egalisieren 0:2-Rückstand, verlieren aber 2:3 gegen Osnabrück.

Erik Tallig, der auch schön gegen Saarbrücken getroffen hatte, erzielte kurz vor der Pause den Anschlusstreffer zum 1:2. 

Die Löwen verloren unglücklich mit 2:3 das Spitzenspiel gegen den VfL Osnabrück. Dabei hatten sie einen 0:2 Rückstand – Marc Heider (24.) und Aaron Opaku (35.) hatten getroffen – durch Erik Tallig vor der Pause (41.) und Marcel Bär egalisiert (59.). Danach hatten die Sechzger sogar die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Aber die Gäste blieben eiskalt, kamen in der 79. Minute durch Lukas Kunze zum Siegtor.

STIMMEN Köllner moniert die Häufung der Fehlentscheidungen gegen sein Team.

Personal: Trainer Michael Köllner musste gegen Osnabrück auf György Szekely (Muskel- und Sehnenverletzung), Daniel Wein (Aufbautraining), Lorenz Knöferl (Schulter-OP), Keanu Staude (Herzmuskelentzündung), Marius Willsch (Trainingsrückstand), Marco Mannhardt (Fußverletzung) und Marco Mannhardt (Fußverletzung) verzichten. Nicht den Sprung in den 20er-Kader schaffte Johann Ngonou Djayo. Nathan Wicht und Maxim Gresler spielten für die U19 im Landespokal-Halbfinale gegen Ingolstadt (11:10 n.E.). In der Startelf gab es im Vergleich zum letzten Ligaspiel in Freiburg (2:1) keine Veränderungen.

Spielverlauf: Erstmals wurden der Gäste in der 5. Minute gefährlich. Sebastian Klaas hatte scharf in die Gasse auf Marc Heider gepasst, dem versprang aber an der Strafraumkante der Ball., so dass Marco Hiller klären konnte. Ein 20-Meter-Schuss von Erik Tallig konnte VfL-Keeper Philipp Kühn nicht festhalten, aber kein Löwe war zur Stelle, um den Abpraller zu verwerten (9.). Nach einer Hereingabe von Fabian Greilinger brachte Tallig die Kugel nicht unter Kontrolle, so dass sie sich Kühn am Fünfmeterraum vor dem Löwen schnappen konnte (13.). Nach schnellem Umschaltspiel brachte Richy Neudecker seine Flanke von links nicht zum am zweiten Pfosten postierten Marcel Bär, der vollkommen blank gestanden hätte (16.). Auf der anderen Seite ging eine scharfe Hereingabe von rechts durch Aaron Opaku durch den Fünfmeterraum, ohne dass jemand dran gekommen wäre, und landete neben dem langen Pfosten im Tor-Aus (20.). Im Anschluss an ein tolles Solo über die rechte Seite brachte Merveille Biankadi den Ball zu Marcel Bär, der halbrechts im Strafraum zum Abschluss kam, Kühn überlupfte, aber nur die Oberkante der Latte traf (22.). Fast im Gegenzug die Führung für Osnabrück. Florian Kleinhansls Flanke fälschte Stephan Salger unglücklich direkt vor die Füße von Sebastian Klaas ab, der in die Mitte auf Heider passte. Der VfL Torjäger drückte die Kugel fast auf der Linie stehend über die Linie, war dabei klar im Abseits (24.). Doch die Beschwerden der Sechzger halfen nichts, Schiedsrichter Sven Waschitzki-Günther gab den Treffer, auch der eigentlich perfekt positionierte Assistent Jochen Gschwendtner ließ die Fahne unten. Beinahe wäre zwei Minuten später sogar das 2:0 gefallen. Opoku lief frei auf Hiller zu, Semi Belkahia konnte ihn gerade noch beim Abschluss stören, sein Schuss aus sieben Metern ging rechts am Tor vorbei (26.). Nach einer Ecke von rechts köpfte Omar Traoré aus fünf Metern aufs Tor, Hiller bekam die Kugel erst im Nachfassen kurz vor der Linie unter Kontrolle (27.). Ein 18-Meter-Schuss von Lukas Kunze konnte der 1860-Keeper gerade noch um den rechten Pfosten zur Ecke lenken (29.). Die Gäste von der Bremer Brücke hatten durch das Tor in dieser Phase Oberwasser, die Löwen suchten nach der Spielkontrolle. Erneut lief Opoku in der 35. Minute nach Pass von Sven Köhler frei auf Hiller zu, diesmal machte es der Osnabrücker besser, traf zum 2:0 ins rechte untere Eck. Überraschend, aber wichtig, der Anschlusstreffer noch vor der Pause. Biankadi hatte Tallig 20 Meter vor dem Tor angespielt, der drehte sich um die eigene Achse, zog mit seinem starken linken Fuß ab und traf flach neben dem linken Pfosten zum 1:2 ins VfL-Tor (41.). Mit diesem Ergebnis ging’s auch in die Kabine.

Kurz nach Wiederanpfiff landete ein katastrophaler Abwurf von Torwart Kühn im Strafraum bei Biankadi, dessen 14-Meter-Schuss aus halblinker Position mit rechts war aber zu schwach. Lukas Gugganig konnte im kurzen Eck abwehren (48.). Auf der anderen Seite kam Felix Higl links bis an die Grundlinie, seine scharfe Hereingabe ging durch den Fünfmeterraum, bevor der eingewechselte Leandro Morgalla am zweiten Pfosten klären konnte (50.). Nur knapp setzte Bär in der 55. Minute die Kugel nach Biankadi-Zuspiel von rechts aus 14 Metern neben das kurze Eck. Die Löwen erhöhten die Schlagzahl und wurden in der 59. Minute mit dem 2:2 belohnt. Tallig hatte in einer Kontersituation punktgenau auf Bär gepasst, der legte den Ball sich halbrechts nach innen vor, ließ dadurch seinen Gegenspieler Gugganig ins Leere laufen und behielt frei vor Kühn die Nerven. Es war bereits sein 15. Saisontreffer des 1860-Stürmers! Beinahe die Führung in der 67. Minute. Stefan Lex hatte sich rechts an der Grundlinie durchgesetzt, passte ins Zentrum, wo aber Freund und Feind die Hereingabe verpassten. Das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Nach einer gefährlichen Flanke von links kam Opoku am Elfmeterpunkt zu Fall, der Pfiff blieb aber aus. Die Kugel rollte durch den Sechzehner zu Kunze, der aus sieben Metern zum Abschluss kam und durch Hillers Beine schoss. Deichmanns Rettungskation auf der Linie kam zu spät: 2:3 (79.). In der Schlussphase fehlte den Löwen die Kraft, nochmals zu kontern. So blieb es bei der unglücklichen 2:3-Niederlage.

STENOGRAMM, 34. Spieltag, 16.04.2022, 14.03 Uhr

1860 München – VfL Osnabrück 2:3 (1:2)

1860: 1 Hiller (Tor) – 20 Deichmann, 27 Belkahia, 6 Salger, 11 Greilinger – 5 Moll – 8 Tallig, 19 Biankadi, 31 Neudecker, 7 Lex – 15 Bär.
Ersatz: 40 Kretzschmar (Tor) – 3 Lang, 14 Dressel, 16 Goden, 22 Linsbichler, 30 Cocic, 34 Freitag, 36 Steinhart, 39 Morgalla.

VfL: 22 Kühn (Tor) – 23 Traoré, 4 Gugganig, 18 Trapp, 3 Kleinhansl – 6 Köhler, 13 Kunze, 26 Klaas – 17 Higl, 20 Heider, 30 Opoku.
Ersatz: 1 Wiesner (Tor) – 9 Wooten, 10 Wähling, 16 Bapoh, 24 Haas, 25 Oduah, 29 Itter, 38 Wiethaup, 39 Karademir.

Wechsel: Morgalla für Salger (46.), Dressel für Neudecker (62.), Steinhart für Greilinger (75.), Linsbichler für Lex (85.) – Bapoh für Heider (46.), Wooten für Higl (63.), Haas für Klaas (86.), Oduah für Opoku (90.+1).

Tore: 0:1 Heider (24.), 0:2 Opaku (35.), 1:2 Tallig (41.), 2:2 Bär (59.), 2:3 Kunze (79.).
Gelbe Karten: Lex, Steinhart, Biankadi – Bapoh.
Zuschauer: 15.000 im Grünwalder Stadion (ausverkauft).
Schiedsrichter: Sven Waschitzki-Günther (Bremen); Assistenten: Jochen Gschwendtner (Eggenfelden), Lothar Ostheimer (Pfaffenhofen an der Ilm).

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