SECHZIGMÜNCHEN.
 

Blick zurück: Saison 2002/2003.

Das Löwen-Team in der Saison 2002/2003, hinten (v. li.): Physiotherapeuten Stephan Rainer und Uwe Veronik, Uwe Ehlers, Martin Stranzl, Holger Greilich, Torben Hoffmann, Rodrico Costa, Sandro Cescutti, Vidar Riseth, Achim Pfuderer, Markus Schroth, Torwart-Trainer Claus Boden. Mitte (v. li.): Zeugwarte Hugo Hackl und Wolfgang Fendt, Marco Kurz, Davor Suker, Martin Max, Danny Schwarz, Tomas Votava, Remo Meyer, Paul Agostino, Daniel Borimirov, Co-Trainer Reiner Maurer, Trainer Peter Pacult. Vorne (v. li.): Thomas Häßler, Markus Weissenberger, Roman Tyce, Andreas Görlitz, Michael Hofmann, Simon Jentzsch, Benjamin Lauth, Marcus Pürk, Harald Cerny, Michael Wiesinger. 

Nach 17 Monaten als Cheftrainer kam für Peter Pacult in der Saison 2002/2003 das Aus. Am 12. März 2003 erhielt der Österreicher seine Kündigung. Pacult lag zu dem Zeitpunkt mit den Löwen auf Rang acht. Für ihn kam Falco Götz, der zuvor ein paar Wochen als Interimstrainer bei Hertha BSC gearbeitet hatte. Die Bilanz des Neuen war eher durchwachsen. Am Ende beendete der TSV 1860 die Spielzeit auf dem 10. Platz.

Kaum Neuzugänge gab es zur Saison 2002/2003. Die großen Kracher der Vorjahre, als ein Abedi Pelé, Thomas Häßler oder Davor Suker geholt worden waren, blieben aus. Verlassen hatten die Löwen Daniel Bierofka, Didier Dheedene, Filip Tapalovic, Samuel Ipoua und Holger Greilich. Dazu beendete Bernhard Winkler seine Karriere. Neu im Team waren Mittelfeldspieler Danny Schwarz, der von der SpVgg Unterhaching gekommen war, und der Schweizer U21-Nationalspieler Remo Meyer. Ebenfalls für die Defensive verpflichteten die Löwen mit Rodrigo Costa erstmals einen Brasilianer. Aus dem eigenen Nachwuchs rückten Benjamin Lauth und Andreas Görlitz, die bereits in der Vorsaison Bundesliga-Luft schnupperten, fest in den Profikader auf. Mit Rafael da Silva kam Ende August noch ein zweiter Brasilianer dazu.

Fast schon traditionell schlecht starten die Löwen in die Saison. Gegen den Vertreter Weißrusslands BATE Borisov kam im UI-Cup gleich das Aus. Das Hinspiel im Grünwalder Stadion ging vor 13.500 Zuschauern mit 0:1 verloren. Im Rückspiel setzte es eine deftige 0:4-Schlappe. Ebenso ging der Bundesliga-Auftakt in die Hose. Mit 0:2 unterlagen die Sechzger im Olympiastadion Hansa Rostock.

Doch danach ging es aufwärts. Einem 3:1-Erfolg in Hannover ließen die Löwen in München ein 3:0 gegen Werder Bremen folgen. Beste Voraussetzungen für das Derby gegen den FC Bayern am 4. Spieltag. Der TSV 1860 ging zwar durch Martin Max in Führung, mussten sich aber am Ende trotz einer hervorragenden Leistung von Keeper Simon Jentzsch mit 1:3 geschlagen geben. Aus dem Tritt brachte die Sechzger das nicht. Es folgte eine Serie von drei Spielen ohne Niederlage, mit Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg (2:2) und beim 1. FC Kaiserslautern (0:0) sowie einem 1:0-Erfolg über Hertha BSC.

Am 8. Spieltag setzte es dann mal wieder eine Niederlage. Mit 1:4 verlor man beim VfB Stuttgart. Im nächsten Heimspiel folgte ein 3:0 gegen Schalke 04, dann ein 1:0-Erfolg in Mönchengladbach und ein 3:1 zu Hause gegen Arminia Bielefeld. Nach elf Spieltagen standen die Löwen plötzlich in der Bundesliga auf Rang drei, nur drei Punkte hinter Tabellenführer FC Bayern. Dazu kam ein 10:9-Erfolg im Elfmeterschießen in der 2. Runde des DFB-Pokals gegen den VfL Wolfsburg. Die 1860-Welt schien Anfang November in Ordnung.

Anschließend warteten in der Bundesliga zwei schwere Auswärtsaufgaben. Beide gingen verloren - sowohl beim Hamburger SV als auch bei Borussia Dortmund mit jeweils 0:1. Gegen Aufsteiger 1. FC Nürnberg reichte es im nächsten Heimspiel nur zu einem 2:2. Es folgte die legendäre „Wasserschlacht“ von Cottbus, als die Sechzger bereits mit 4:0 in Front lagen, am Ende aber noch drei Gegentore kassierten und gerade noch den Sieg über die Zeit retten konnten. Aus den restlichen beiden Partien vor der Winterpause gab’s nur noch einen Zähler. Dem 1:3 zu Hause gegen Leverkusen folgte ein 1:1 in Bochum. Die Vorrunde beendeten die Löwen auf Rang sechs, was noch alle Möglichkeiten nach oben offen ließ.

In der Winterpause verließ Vidar Riseth den Verein. Neu zum Team stieß der chinesische Nationalspieler Jiayi Shao aus Peking. Der Auftakt zur Rückrunde gelang mit einem spektakulären 4:1-Erfolg bei Hansa Rostock. Doch einmal mehr ging der Heimauftakt in die Hosen. Mit 0:1 unterlag man Hannover 96. Dann kam auch noch das Aus im Pokalviertelfinale vor gerade mal 5.000 Zuschauern gegen Werder Bremen an einem bitterkalten Februar-Abend. 1:0 hatten die Löwen durch Benny Lauth geführt, das Halbfinale schien greifbar nahe, dann glichen die Bremer durch Ivan Klasnic kurz vor Ende der regulären Spielzeit aus (85.). Am Ende setzte es eine 1:4-Niederlage nach Verlängerung und der Traum von Berlin war ausgeträumt.

Drei Tage später nahmen die Löwen in der Liga Revanche. Mit 2:1 siegten sie im Weserstadion. Es sollte der letzte Dreier für die nächsten sechs Spiele sein. Im darauffolgenden Derby hielten sich die Sechzger lange achtbar, zogen sich eine Stunde gut aus der Affäre. Am Ende brachen aber alle Dämme bei der 0:5-Niederlage. Es folgten Unentschieden gegen Wolfsburg (1:1) und den 1. FC Kaiserslautern (0:0). Dann kam das verhängnisvolle 0:6 bei Hertha BSC.

Dieses Debakel sollte Cheftrainer Pacult nach gerade mal 17 Monaten seinen Job kosten. Vier Tage nach der höchsten Niederlage des TSV 1860 in der Bundesliga-Geschichte, am 12. März 2003, wurde der Österreicher entlassen. Zu dem Zeitpunkt lagen die Sechzger aber immer noch auf Rang acht mit acht Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Existenzbedrohend war die Lage also keineswegs.

Präsident Karl-Heinz Wildmoser allerdings hatte die ganze Zeit auf einen UEFA-Cup-Platz geschielt, wollte mit den Löwen unbedingt wieder ins internationale Geschäft. Im Herbst 2002 hatte es ja auch ganz gut ausgesehen, als die Sechzger zwischenzeitlich sogar auf Rang drei lagen. Aber zuvor, als der TSV 1860 etwas stotternd in die Saison startete, da hatte der Präsident die Spieler schon als „Haubentaucher“ beschimpft und für viel Wirbel gesorgt. Wildmoser machte damals bereits einen recht ungeduldigen Eindruck.

Der Nachfolger von Peter Pacult hieß Falko Götz. Wildmoser begründete die Trennung von Pacult auf einer Pressekonferenz mit folgenden Worten: „Es war der richtige Zeitpunkt. Das Ganze ist menschlich Scheiße, aber notwendig. Die Mannschaft hat ohne Feuer gespielt, sodass wir uns für einen Trainer entschieden haben, dem ein gewisses Feuer unterstellt werden darf.“

Der Neue sagte, dass er „total happy“ sei, bei seinem „Wunschverein“ gelandet zu sein. „Ich bin heiß auf 1860.“ Schöne Worte, denen aber in der Folge keine großen Taten folgten. Sein erstes Spiel mit dem TSV 1860 verlor Götz gleich zu Hause mit 0:1 gegen den VfB Stuttgart. In Schalke gelang anschließend ein 1:1. Es folgte beim Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach der erste Sieg unter dem neuen Trainer. Eine Serie konnte Götz aber nicht einleiten: 1:2 unterlagen die Löwen in Bielefeld, danach gab es zwei Unentschieden zu Hause gegen den HSV (1:1) und Borussia Dortmund (0:0). Die UEFA-Cup-Plätze waren damit außer Reichweite.

Leise Hoffnung keimte nochmals auf, als man 2:1 in Nürnberg und 3:0 im Olympiastadion gegen Cottbus, die beiden späteren Absteiger gewann, doch durch ein 0:3 in Leverkusen und zum Abschluss der Saison eine 2:4-Niederlage im heimischen Stadion gegen Bochum landeten die Löwen in der Endabrechnung auf Rang zehn. Damit war auch die Qualifikation für den UI-Cup verpasst worden. Götz, der Hoffnungsträger, hatte von zehn Spielen gerade mal drei gewonnen, beendete die Spielzeit mit der Mannschaft zwei Plätze schlechter, als er sie von Pacult übernommen hatte.

Dazu gab es zwischendurch immer wieder Ärger. Nach dem 0:0 am 30. Spieltag gegen Borussia Dortmund war Wildmoser auf Thomas Häßler losgegangen. „Nix bringen, das kann ich auch“, kommentierte der Präsident die Leistung des Ex-Nationalspielers. Aber Häßlers Zeit beim TSV 1860 war ohnehin vorbei. Zum Saisonende verließ der 37-Jährige die Löwen. Auch Martin Max, den Götz nicht mehr für gut genug hielt, verließ den Klub Richtung Rostock. Eine fatale Fehlentscheidung! Bei der Hansa sollte Max in der Saison 2003/2004 20 Tore schießen – mehr als er je in einer Spielzeit für den TSV 1860 getroffen hatte. Davor Suker beendete seine Karriere und und Simon Jentzsch wechselte zum VfL Wolfsburg. Der Torhüter brachte allerdings die Kasse der Löwen etwas auf Vordermann. 2,85 Millionen Euro überwies Jentzsch‘ neuer Verein nach München.

Immerhin konnte der TSV 1860 seine beiden Torjäger halten. Markus Schroth (14 Saisontreffer) und Benny Lauth (13) sollten die Garanten dafür sein, dass man auch in der kommenden Saison gut über die Runden kommen würde. Aber es sollte ganz anders kommen…


KURIOSES

Benny, der neue Himmelsstürmer
Am 2. Spieltag hatte Benny Lauth sein erstes Bundesligator erzielt. In der letzten Spielminute zum Endstand von 3:1 bei Hannover 96. Zehn Minuten hatte der Youngster, der für Thomas Häßler eingewechselt worden war, mitmachen dürfen. Ein großes Tam Tam wurde nicht daraus gemacht. Lauth hatte getroffen - schön und gut. Mehr nicht. Zwei Monate später allerdings ging der Rummel richtig los. Benny, gerade 21 Jahre alt, erzielte beim 3:0-Sieg gegen Schalke 04 am 19. Oktober die ersten beiden Tore. Im nächsten Heimspiel gegen Bielefeld (3:1) produzierte er den nächsten Doppelpack - auf einmal war er Benny Superstar. Die Münchner Zeitungen berichteten seitenweise über ihn und seinen Heimatort Fischbachau, der plötzlich ebenfalls in aller Munde war. Besonders hin- und hergerissen waren natürlich die weiblichen Löwen-Fans. Und Benny musste auf einmal erzählen, wo er seine Klamotten kauft, wo er sich die Haare stylen lässt, welche Musik er hört - und das allerwichtigste: Ob er schon vergeben ist. Es dauerte nicht mehr lange, und auch Rudi Völler schaute sich nach Benny um. Beim 2:2 gegen Nürnberg hatte Lauth, der seit dem 11. Lebensjahr die Jugendmannschaften des TSV 1860 durchlaufen hat, erneut zweimal getroffen und der Tearnchef nominierte ihn für die Nationalmannschaft. Es war zwar „nur“ ein Benefizspiel, bei dem Lauth das erste Mal den Adler tragen durfte, aber er nutzte diese Gelegenheit am 16. Dezember 2002 optimal. Zwei Tore erzielte der Löwen-Stürmer beim 4:2 gegen die Auswahl ausländischer Bundesligastars und sein herrlicher Fallrückzieher zum 3:2 wurde einige Wochen später sogar zum „Tor des Jahres“ gekürt. Am 12. Februar 2003 folgte dann der erste offizielle Einsatz für die deutsche A-Nationalmannschaft. Auf der Urlauberinsel Mallorca wurde Lauth in der 59. Minute für Fredi Bobic eingewechselt. Leider verlor er zum Einstand mit 1:3. Für Lauth (insgesamt bestritt er fünf Länderspiele für den TSV 1860) war es trotzdem der Höhepunkt unter eine gigantische Saison, in der er beachtliche 13 Bundesligatore erzielte. Auf dem Höhepunkt des Hypes durfte Lauth sogar einen Werbespot für Nutella drehen.

Fatale Toiletten-Bekanntschaft
Trainer Falko Götz hatte 1860-Präsident Karl-Heinz Wildmoser während des Spiels gegen die Hertha im Berliner Olympiastadion getroffen, wie es heißt, zur Halbzeit auf der Toilette. Man wechselte ein paar Worte über das schlechte Spiel der Sechzger, die nach 45 Minuten bereits 0:3 zurücklagen, und der Löwen-Boss soll von Götz‘ Analyse schwer beeindruckt gewesen sein. Im Nachhinein eine fatale Begegnung, wer weiß, wie alles gekommen wäre, hätte einer der beiden Herren nicht den Drang verspürt, aufs Klo gehen zu müssen. So aber waren die ersten Kontakte zu Götz geknüpft, der bis dahin lediglich als Interims-Trainer für ein paar Wochen bei Hertha BSC auffällig geworden war. Götz holte nach seiner Inthronisation aus den verbliebenen zehn Saisonspielen zwölf Punkte, was einem Schnitt von 1,2 Punkte pro Spiel entspricht. Sein Vorgänger Peter Pacults hatte zuvor 1,375 Punkte pro Partie geholt.

Abschied von Rudi
Am Karfreitag 2003 ging das Leben des größten Stürmers, den der TSV 1860 je besaß, zu Ende. Rudi Brunnenmeier starb am 18. Ap1il nach längerer Krankheit. Der erfolgreichste Bundesliga-Torschütze der Löwen war nur 62 Jahre alt geworden. Und alle Blauen trugen Trauer. Tausende erwiesen dem Rudi am 29. April die letzte Ehre, als er auf dem Ostfriedhof zu Grabe getragen wurde. Darunter auch die fast komplette Meistermannschaft von 1966 und der damalige Bayern-Boss Franz Beckenbauer, der sich mit Brunnenmeier viele packende Derbys geliefert hatte und der sein Kollege in der Nationalmannschaft gewesen war. Fredi Heiß, Rudis alter Weggefährte, hielt eine beeindruckende Trauerrede: „ Dass heute hier so viele Menschen versammelt sind, zeigt, dass der Rudi was Besonderes war. Mit seinen Toren, seiner Einstellung und Kampfkraft und seiner Treue war er ein Garant für unsere damaligen Erfolge. Sein Lebensziel war der Fußball und umso schwerer war es dann für ihn, den Alltag zu meistern. Damals, 1963, kam die Bundesliga von den finanziellen Mitteln her zu früh. Es gab noch keine Gelder von Sponsoren oder vom Privat-Fernsehen. Und das Sechzger--Stadion, unser geliebtes Wohnzimmer, war halt viel zu klein. Damals war es für jeden Fußballer schwer, sich ein Leben danach aufzubauen, wenn er keinen Beruf gelernt hatte. Und für den Rudi war es zu schwer. Wir Spieler von damals wollen ihm noch einmal danken für den schönsten und glücklichsten Teil seines Lebens. Und die schönen Erinnerungen daran. Servus, Rudi.“


INTERVIEW MIT BENNY LAUTH

Eigengewächs Benny Lauth schaffte in der Saison 2002/2003 den Durchbruch. Der Fischbachauer war 1992 an die Grünwalder Straße gewechselt und durchlief ab der D-Jugend alle Nachwuchsteams der Sechzger. In der Bundesliga kam er 61 Mal für den TSV 1860 zum Einsatz, erzielte dabei 22 Tore. In der Zweiten Liga absolvierte der Stürmer 188 Partien, traf 63 Mal. Außerdem schoss er acht Tore in 21 Spielen im DFB-Pokal. Mit insgesamt 85 Treffer ist er Rekord-Torschütze der Löwen in Erster und Zweiter Liga.

In der Spielzeit 2002/2003 schafften Sie nicht nur den Durchbruch bei den Löwen, sondern spielten mit 13 Treffern auch ihre - toremäßig - beste Saison?
Benny Lauth: Die Saison davor hatte ich am letzten Spieltag in Gladbach meinen ersten Kurzeinsatz bei den Profis. Richtig aufwärts ging es dann in der Hinrunde. Zunächst wurde ich ein paar Mal eingewechselt, schoss am 2. Spieltag beim 3:1 gegen Hannover mein erstes Tor. Danach profitierte ich von der Verletzung von Martin Max. Der endgültige Durchbruch gelang mir gegen Schalke 04 am 9. Spieltag. Beim 3:0 gelangen mir zwei Tore und eins bereitete ich vor. Danach ging‘s eigentlich nur noch bergauf.

Zwischen dem ersten Bundesliga-Tor und dem ersten Einsatz in der Nationalmannschaft lagen keine vier Monate.
Lauth: Das stimmt nicht ganz. Das Länderspiel am 16. Dezember 2002 gegen ein All-Star-Team war kein offizielles.

Aber Ihnen gelang in diesem Spiel beim 4:2-Sieg der Nationalmannschaft ein herrlicher Fallrückzieher zum 3:2, der Sie noch bekannter machte.
Lauth: Ja, es kam wirklich alles zusammen. Der Treffer wurde in der Sportschau zum „Tor des Jahres" gewählt. Für mich war es der krönende Abschluss von 2002, das absolute Highlight. Das erste offizielle Länderspiel folgte im Februar gegen Spanien. Trainer war damals Rudi Völler.

Am 12. März 2003 kam es bei den Löwen zu einem Trainerwechsel. Peter Pacult musste als Achter gehen, für ihn kam Falko Götz, der nach drei Siegen aus zehn Spielen die Saison auf Platz zehn beendete ...
Lauth: Der Zeitpunkt von Peter Pacults Entlassung war überhaupt nicht nachvollziehbar. Es war keine glückliche Entscheidung, wie sich später herausstellen sollte. Ich persönlich hatte Peter Pacult viel zu verdanken. Er hat mich nach der Entlassung von Trainer Werner Lorant zu den Profis geholt, mir das Vertrauen geschenkt. Für mich persönlich war der Trainerwechsel absolut schade.

Sie waren damals 21 Jahre. Wie verkraftet es ein junger Mensch, wenn er plötzlich wie Sie im Rampenlicht steht?
Lauth: Der Rummel war natürlich gigantisch, alles war neu für mich. Interessant, aber auch viel zu viel. Dem Ganzen stand ich relativ machtlos gegenüber, konnte es nicht steuern. Ich hatte den Vorteil, dass ich schon in der D-Jugend zu Sechzig gekommen war, hier miterlebt habe, wie der Verein gewachsen ist, wie sich das Trainingsgelände verändert hat. Ich habe immer ein gutes Verhältnis zu den Leuten bei Sechzig gehabt. Das hat vieles leichter gemacht. Bis heute ist der Kontakt nicht abgebrochen. Ich verfolge nach wir vor die Spiele, bin gespannt, was im und um den Verein passiert.

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